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BgB schlägt Wohnmobilstellplatz am Zechenturm vor

Die Bürgergemeinschaft Bönen e.V. stellt den Antrag zur Errichtung eines zentrumnahen Wohnmobilstellplatzes in der Gemeinde Bönen.

Die Gemeinde Bönen ist touristisch so gut wie gar nicht erschlossen, obwohl es z.B. ein Teil der „Route Industriekultur“ ist. Gästen bietet es keinerlei Übernachtungsmöglichkeiten.  
Eine relativ leicht und schnell zu realisierende Möglichkeit Bönen für Touristen interessanter zu machen und diese auch zum Verweilen einzuladen, ist die Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes, wie ihn sehr vielen anderen Gemeinden und Städten im Kreis Unna ihren auswärtigen Gästen schon lange anbieten, zum Beispiel:

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Allein die Internetseite www.wohnmobil-stellplaetze.net, einer privaten Nutzer-Samml-ung, listet für Nordrhein Westfalen gut 484 Stellplätze auf. Für die Region „Ruhrgebiet“ werden auf der gewerblichen Internetseite www.stellpatz.info 179 Stellplätze genannt.
Einige Stellplätze werden von privaten Betreibern zur Verfügung gestellt (wie z.B in Kamen, auf dem Parkplatz eines Caravan- und Campingausrüsters), die meisten jedoch von den Gemeinden und Städten, die damit auf ihrer Homepage auch aktiv bei ihren Gästen werben.
Wohnmobilstellplätze finden sich entweder in landwirtschaftlich reizvoller Lage (z.B. an einem Badesee oder am Freibad, wie etwa in Selm oder Werne), meist aber in unmittelbarer Zentrums- bzw. Altstadtnähe (Bergkamen, Kamen). Geschäfte, Lokale, Sehenswürdigkeiten sind in der Regel fußläufig erreichbar. Dies entspricht den Bedürfnissen und Wünschen von Wohnmobiltouristen: Sie wollen - etwa nach einer längeren oder anstrengenden Besichtigung oder Fahrt - ihr Mobil sicher parken, um danach in Ruhe einkaufen oder essen zu gehen oder andere Aspekte der besuchten Gemeinde/Stadt kennen zu lernen, bevor sie am nächsten Tag weiterfahren.
Und Campen ist ein Trend-Hobby. Das belegen Zahlen des Caravaning Industrieverbandes (CIVD). In der ersten Hälfte der Saison 2018 gab es bislang 22.996 Ganzjahres-Neuzulassungen (+16,3 Prozent) und 6028 Saison-Zulassungen (+20,9 Prozent). Angebote wie der Wohnmobilhafen Bergkamen oder der Wohnmobil-stellplatz in Dortmund-Wischlingen haben sich zu Erfolgsmodellen entwickelt. „Nur Bönen hat noch kein entsprechendes Angebot“.
  
Wohnmobilstellplätze bieten bei weitem nicht den Komfort eines Campingplatzes. Das ist von den Nutzern auch gar nicht gewollt, da sie in der Regel nur kurz an einem Ort bleiben (die Verweildauer ist meist explizit beschränkt, z.B. auf 2 - max. 4 Tage).
Das Angebot an Stellplätzen allein im Kreis Unna ist sehr unterschiedlich. Bei einigen umfasst es einen Frischwasserhahn, eine Entsorgungsmöglichkeit (für Abwasser und Campingtoilette), einen Stromanschluss und eine Mülltonne, oft jedoch nur einen Teil dieser Angebote. Sie sind entweder in der Stellplatzgebühr enthalten oder müssen ganz oder teilweise extra entrichtet werden (Stromautomat, Wasserzapfhahn mit Zähler). Die Stellplatzgebühr variiert von ca. 5,00 bis 12,00 €, je nach Komfort und den Gebühren dafür (für Wasser z.B. wird oft 1,00 € für 100l verlangt, ebenso wie für 2 KW Strom). Manche Plätze bieten gar nichts außer einer ebenen Fläche, die meist geschottert oder auch geteert ist. Beleuchtung ist oft vorhanden. Diese Plätze sind in der Regel kostenfrei.

Einrichtung von Wohnmobilstellplätzen in Bönen
Mit dem Argument der Zentrums- und Förderturmnähe wäre ein geeigneter Standort für einen Wohnmobilstellplatz in Bönen zum Beispiel die Erweiterung des Parkplatzes (Bolzplatz) am Hallenbad „Bad und Sauna“, Wolfgang-Fräger-Straße 4, 59199 Bönen:

Bild "Themenarchiv:womo_stellplatz_karte.jpg"

Definition „Deutscher Tourismusverband e.V.“
„…Reisemobilstellplätze sind eigens für die spezifischen Anforderungen von Reisemobilen und ihrer Nutzer ausge¬stattete Übernachtungsplätze, deren Benutzung rund um die Uhr möglich sein muss. Reisemobile, auch Wohnmobile genannt, sind selbstangetriebene Freizeitfahrzeuge und unterscheiden sich dadurch von einem Wohnwagen, auch Caravan genannt, der von einem Pkw gezogen wird. Ein Stellplatz besteht aus einer gewissen Anzahl von Stand¬plätzen für je ein Reisemobil. Wenn ein Standplatz zum Beispiel durch Markierungen … bestimmt wird, dann handelt es sich um eine Parzelle…“


Empfehlungen „Deutscher Tourismusverband e.V.“
„…In der Praxis haben sich folgende Hauptgruppen von Rei¬semobilstellplätzen entwickelt, die sich durch Faktoren wie Lage und Ausstattung voneinander unterscheiden lassen:
  • Basic-Platz: Einfacher Übernachtungsplatz für eine Nacht unweit von Fernstraßen, bei Gaststätten oder Freizeitanlagen, oft nur mit rudimentärer Ausstattung, ohne fest installierte Stromanschlüsse und Frischwasserentnahmestelle.
  • Standard-Platz: Teilweise parzellierter Stellplatz, oft auf umgewidmeten Parkflächen. Zur Standardausstattung zählen in der Regel Ver- und Ent-sorgungseinrichtungen so¬wie Stromanschlüsse, Müllbehälter und eine Infotafel zur Stellplatzorganisation.
  • Premium-Platz: Überwiegend parzellierter Stellplatz in ereignisnaher Lage und mit über den Standard hinausgehen¬der Ausstattung mit Sanitäranlagen, Geschirrspülbecken, Waschmaschine, Wäschetrockner, Hundedusche, WLAN, Infomöglichkeiten zu den touristischen Attraktionen, Brötchenservice und persönlicher Gästebetreuung…“
Der Standort auf dem Schwimmbadparkplatz ist für einen Basic-Platz ideal, da er sich mitten im Zentrum und damit in unmittelbarer Nähe der Einzelhandelsgeschäfte und der Gastronomie befindet. Darüber hinaus liegt er nah beim Förderturm, was auch wegen der dort stattfindenden Veranstaltungen von Vorteil ist. Außerdem ist er leicht zu finden, an das Radwegenetz der Gemeinde angeschlossen und in der Nähe des Bahnhofs. Ein weiterer großer Vorteil ist die unmittelbare Nähe zum Schwimmbad. Viele der Wohnmobiltouristen werden die sanitären Einrichtungen und Angebote (Sauna…) des Schwimmbades nutzen wollen, was sich durchaus positiv auf die Besucherzahlen des Bades auswirken kann. Für die geplanten/angedachten Sportstätten auf dem Gelände der ehem. Zeche Königsborn III/V sollte genügend Raum bleiben.

Umsetzung

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Die Einrichtung des Wohnmobilstellplatzes wäre mit "relativ geringem Aufwand zu bewerkstelligen" und verursache nur geringe Unterhaltskosten (Müllentsorgung, Schlaglöcher…). So könnte z.B. die westliche Fläche neben dem Schwimmbadparkplatz eingeebnet werden, die Ränder befestigt werden, die Fläche geschottert und mit einem entsprechenden Hinweisschild ausgestattet werden, um sie als Wohn-mobilstellplatz zu markieren. An den Ortseingängen (Bahnhofstraße) und an der Wolfgang-Fräger-Straße müssten Hinweisschilder aufgestellt werden. Als Serviceangebot könnte ein Gemeindeplan (BIG-Beteiligung/Werbung?), an dem die notwendigen Meldezettel nebst Einwurfmöglichkeit bereitgehalten werden und Notruf-Informationen zu finden sind, aufgestellt werden.
Bürgergemeinschaft Bönen e.V.
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